VHS-Arbeitskreis Genealogie und Heraldik beteiligt sich an der Aktion Forscherkontakte
Neckar-Odenwald-Kreis.
Zu einem Treffen des Arbeitskreises Familienforschung hatte die Organisatorin Erika Hemberger-Jung, Mosbach, im Namen der Volkshochschule Mosbach nach Obrigheim ins Gasthaus "Wilder Mann" eingeladen. Dieser offene Treff außerhalb des üblichen Treffpunktes, im Clubraum der VHS, sollte ein Versuch sein, einen erweiterten Interessentenkreis anzusprechen. Neben den bereits aktiven Mitgliedern konnte Erika Hemberger-Jung, H. Gruppenbacher aus Aglasterhausen in der Mitte der Genealogen begrüßen. Als Themenschwerpunkt des Abends hatten sich die Mitglieder weitere Informationen zu den Vorbereitungen mit dem Ziel Genealogisches Arbeiten mit Hilfe von "Internet" gewünscht. Mit dieser Materie vertraut konnte Karl W. Bödecker aus Obrigheim die Mitglieder in diese Materie einweisen und informieren.
Ein zweites Anliegen war den Mitgliedern eine breitere und sichere Basis für diesen Arbeitskreis zu finden. Ziel soll
sein, als VHS-Arbeitskreis Genealogie und Heraldik Mosbach, genealogische Arbeiten und Forschungen im Elzmündungsraum zu fördern. dies geschieht künftig durch gegenseitige Unterstützung der Teilnehmer bei ihren familienkundlichen Forschungen; Austausch von Informationen zu Quellen und Methoden; Vorträge zu Themen auf dem Gebiet der Genealogie; Förderung der Projekte der Teilnehmer; Zusammenführung von genealogischen Forschungen im Elzmündungsraum mit EDV-Unterstützung; Herstellung von Kontakten mit in der Forschem; Präsentation des Arbeitskreises im Internet; Zusammenarbeit mit den Organisationen für Heimatkunde, Orts- und Landesgeschichte; Erfahrungsaustausch mit Vereinigungen und Einrichtungen; die den gleichen Zielen dienen; Ansprechpartner für Kirchen und Kommunen in genealogischen Fragen.
Erste Vorarbeiten zur Beteiligung an der Aktion Forscherkontakte (FOKO) der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Genealogischer Verbände (DAGV) wurden an diesem Abend vorgelegt. FOKO bietet die Möglichkeit, mit EDV-Unterstützung andere Familienforscher zu finden, die nach den gleichen Familien forschen und mit ihnen zwecks Austausch der Forschungsergebnisse in Verbindung zu treten. Aufgenommen werden für jeden Familiennamen der Zeitraum von der frühesten bis zur letzten Erwähnung an jedem Ort.
Zur Feststellung von gemeinsamen Vorfahren werden die FOKO-Angaben von Personen, die sich an dem Projekt beteiligen wollen, vorzugsweise mit EDV erfasst. Das kann aber auch handschriftlich auf Formblättern, also ohne EDV erfolgen. Die Angaben werden in einer gemeinsamen Datenbank zusammengefasst, aus der Anfragen auch von Kirchen und Standesämtern, beantwortet werden können.
Weiter hat der Arbeitskreis drei Mitglieder beauftragt, im Gespräch mit der Leitung der VHS Mosbach, Vorbereitungen zu treffen und entsprechende Gespräche zu führen, um seine Aktivitäten gemeinsam unter dem Logo "VHS" im Internet präsentieren zu können.
Zur Teilnahme an den monatlichen Treffen sind alle willkommen, die sich für Familienforschung interessieren.
nach RNZ vom 15. Sept. 1999