Der Vergangenheit auf der Spur

Arbeitskreis Genealogie will verstärkt Möglichkeiten der EDV nutzen

    Mosbach.  In verstärkter Runde trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises für Genealogie zum Auftakt des Arbeitsjahres 2001. Nachdem nun seit der Gründung dieses genealogischen Treffpunktes im Rahmen der Arbeit der Volkshochschule Mosbach, die Runde sich wesentlich erweitert hat, zeigte sich für die Verantwortlichen auch die Notwendigkeit, mit einem konzeptionellen Leitfaden die Arbeit zu koordinieren. Die erste Runde im neuen Jahr sollte sich deshalb mit den Möglichkeiten der anfallenden Abende befassen.
     Jeden ersten Dienstag im Monat heißt es "Genealogen treffen sich bei der VHS". Die bisherigen Schwerpunkte, Auswanderer aus dem Elzmündungsraum, Kontakte zu Familien in Übersee, Besuche auf dem Knopfhof oder der Heimatstube Ernst in Lohrbach, sowie Soldatenfriedhof in Neckargerach und die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nonnenhöflein zu Aglasterhausen beschäftigen einzelne Forscher weiterhin. Gemeinsam aber will man nun versuchen Ergebnisse der Forschungen zusammenzuführen. Hierzu soll im wesentlichen die EDV-Möglichkeit verstärkt genutzt werden.
     Verstärkte Anfragen kommen direkt, oder über Internet an den Arbeitskreis. Anfragen an Kirchengemeinden oder politische Gemeinden werden weitergeleitet und können teilweise bereits aus den Datenbanken der Genealogen befriedigt werden, oder durch Ergänzungen zum Erfolg für den Suchenden werden. Zeigt sich doch durch diese kleinen Erfolge, dass die Gemeinschaft auf dem richtigen Weg ist und die Volkshochschule erfreut sein kann über eine solch aktive Gruppe. Als einziger Arbeitskreis präsentieren sich die Genealogen unter der Internetseite " www.VHS-Mosbach.de/akgen".
     Jeder der sich für die Genealogie interessiert, ist zu den Treffen eingeladen und kann mitarbeiten, oder seine Arbeit mit Hilfe der anderen Teilnehmer ergänzen.
nach RNZ vom 12. Feb. 2001