02.12.2008: Jahresabschlußtreffen 2008
Schon traditionell kam der Arbeitskreis zu seinem Jahresabschlusstreffen im Amtsstüble in Mosbach zusammen. Bei seiner Begrüßung stellte Fritz Müßig erfreut und zufrieden fest, dass wir erneut auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurückblicken können. Es konnten wieder viele Anfragen mit zum Teil umfangreichen Angaben beantwortet werden, die von den Empfängern oft mit Begeisterung und Anerkennung aufgenommen wurden.
Durch den Austausch und zusätzliche Recherchen wurden auch neue Informationen gewonnen, mit denen zukünftig noch bessere Auskünfte erteilt werden können. So ist beispielweise der Bestand des Projektes "Familien im badischen Neckartal-Odenwald" inzwischen auf über 37.000 Personen angewachsen (siehe Projekt).
Neben den erwähnten Kontakten zu Forschern in nah und fern wurden auch die Verbindungen zu benachbarten Vereinen in Heilbronn und Hessen vertieft. Auf die Aktivitäten wird gegenseitig mit Links auf der Homepage hingewiesen. Im November nahmen mehrere Mitglieder am Stammtisch der Bezirksgruppe Odenwald der Hessischen familiengeschichtlichen Vereinigung e. V. in Gammelsbach teil. Die überregionale Anerkennung kommt auch in einer Einladung Archiv des Bundesbahn Sozialwerks in Ludwigshafen zum Ausdruck, der wir am 3. Feb. 2009 gern folgen werden. Dort sind über 6.000 Ortsfamilienbücher archiviert.
Auf das große Interesse an den aufgezeigten genealogischen Zusammenhängen beim Treffen der Ruffler-Nachkommen in Haßmersheim wies Fritz Müßig hin. Der Arbeitskreis unterstützt gern Organisatoren von solchen Familientreffen hinsichtlich der Vorfahren und der Zugehörigkeit zu den verschiedenen Stammlinien (siehe Erläuterung).
Bei den regelmäßigen Treffen wurden viele Informationen ausgetauscht und neu zu uns gestoßenen Mitgliedern Tipps für ihre Forschung gegeben. Auf dem Programm standen wieder viele interessante Themen. Erwähnt seinen die Berichte von Wilfried Arnold, Wilhelmsdorf über seinem Besuch im Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven und von Holger Weber, über eine erfolgreiche Vorfahrensuche, auch wenn man in den Kirchenbüchern nicht mehr weiter kommt.
Höhepunkte waren zwei Veranstaltungen in größerem Rahmen in den Seminarräumen der VHS Mosbach. Im Frühjahr gab Karl W. Bödecker Online-Informationen zu den zahlreichen genealogischen Quellen und Datenbanken im Internet. Im Herbst erläuterte Dr. Reitmeier (München) die Anwendung und die Möglichkeiten des von ihm entwickelten Genealogieprogramms Ahnix 5.0. Das Programm wird von vielen Mitgliedern des Arbeitskreises angewendet, die sich so bei Fragen und Problemen gegenseitig helfen können. Hierzu besteht auch seit längerem Kontakt über Fritz Müßig, Haßmersheim zum Programmautor, der bei einer Zusammenkunft am Vorabend seines Referates persönlich vertieft wurde.
Auch die Digitalisierung und Auswertung der Kirchenbücher mit Unterstützung durch die Kirchengemeinden macht Fortschritte.
Gern erinnerte man sich auch an das Zusammensein in froher Runde, zu dem Rudolf Lörch, Neckarelz im Sommer eingeladen hatte.
Mit Vortrag einiger lustiger, aber auch nachdenkenswerter Gedichte sorgte Ruth Witzel, Guttenbach für eine vorweihnachtliche Stimmung. In angeregten Gesprächen wurden Erfahrungen und persönliche Erlebnisse ausgetauscht (siehe Fotos ). Dabei wurde deutlich, dass dem Arbeitskreis auch im kommenden Jahr der Stoff nicht ausgehen wird.