07.06.2005:  Zufallsfunde, Schweizer Einwanderer

   Bei genealogischen Forschungen stößt man häufig auf Einträge zu Personen aus anderen Orten (Ortsfremde), nach denen vielleicht irgendwo Forscher suchen. Sie werden auch als Zufalls- oder Gelegenheitsfunde bezeichnet. In Ortsfamilienbüchern sind Ortsfremde meist über ein Ortverzeichnis auffindbar.
   Es wurde diskutiert, wie man die Informationen anderen zugänglich machen kann. Wenn Forscher bekannt sind, die nach diesen Personen suchen, wird man sie direkt weiterleiten. Da das eher selten der Fall sein wird, sollten sie an zentraler Stelle gesammelt werden.
   Auf der Webseite des AK besteht unter "Forscherkontakte" die Möglichkeit, zu Orten und Namen Angaben festzuhalten. KW. Bödecker wies daraufhin, das bei bei Genealogy Net online im Genealogischen Ortsverzeichnis unter GOV Einträge von Gelegenheitsfunden Orten zugeordnet werden können.

   Weiter wurde das Projekt Schweizer Einwanderer behandelt. Auf der Webseite des AK sind jetzt Namen, Herkunft und hiesiger Ort von 260 Schweizer Einwanderern aufgelistet, zu denen dem AK Angaben vorliegen. Es soll versucht werden, durch einen Aufruf in der Presse weitere Informationen zu erhalten. Der Leiter des neuen Projektes "Schweizer Einwanderer im Kraichgau", Konstantin Huber soll um eine aktuelle Aufstellung der uns interessierenden Orte des Kraichgaues gebeten werden. Von Seiten der Bezirksgruppe Odenwald der "Hessische familiengeschichtliche Vereinigung e.V." besteht Interesse an einem Informationsaustausch. Im Rahmen der Kontakte zu benachbarten Vereinigungen werden die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit erkundet.